Achtung Schulstart - Sicher auf dem Schulweg

Max der Dachs zeigt Kindern in drei Videos, wie sie sich an Gefahrenstellen auf dem Schulweg richtig verhalten. Gleichzeitig sind auch Erwachsene gefragt – denn wer im Strassenverkehr achtsam unterwegs ist, schützt die Kleinsten auf ihrem Weg zur Schule. 

Wertvolle Tipps, wie der Schulweg gelingt 

Den Schulweg allein zu gehen ist ein grosser Schritt und wichtig für die Entwicklung jedes Kindes.  

Damit er gelingt, ist das Einüben des Schulwegs zentral. Da Kinder unter acht Jahren Gefahren noch nicht selbstständig einschätzen können, ist es wichtig, dass sie sich an einfache Regeln halten können. Und diese gilt es zu trainieren.  
 
Als Ergänzung zum täglichen Training finden Sie unten drei Videos mit ein paar wichtigen Regeln. 

Sieben Tipps, wie Erwachsene den Schulweg sicherer gestalten 

Sicherheit auf dem Schulweg ist nicht nur Sache der Kinder. Auch Erwachsene – ob als Eltern, Autofahrende oder Fussgänger – spielen eine wichtige Rolle. Diese sieben Tipps zeigen, wie jeder im Alltag einen Unterschied machen kann.

Üben Sie den Schulweg

Üben Sie gemeinsam mit Ihrem Kind die schwierigen Situationen auf dem Schulweg. So kann Ihr Kind wichtige motorische Fähigkeiten und ein gesundes Selbstvertrauen entwickeln, welche die Basis für sicheres Verhalten im Strassenverkehr bilden. 

Der kürzeste Weg ist nicht immer der sicherste Weg
Ausserdem gilt: Nicht immer ist der kürzeste Weg der sicherste. Für Zürcher Schulkinder gibt es dazu auf der Website der Stadt Zürich einen Schulwegplaner. Dort sind die sicheren Schulwege innerhalb der Stadt eingezeichnet.

Kinder lernen von Vorbildern

Im Kindergartenalter lernen Kinder vor allem durch Nachahmen. Sie orientieren sich an Eltern und anderen Erwachsenen. Insbesondere an Ampel und Zebrastreifen ist es wichtig, dass Kinder das richtige Verhalten lernen und Erwachsene ein gutes Vorbild sind. Also bitte erst gehen, wenn die Ampel grün zeigt bzw. die Räder stillstehen! 

Nehmen Sie Rücksicht

Kinder sind aufgrund ihrer körperlichen und geistigen Entwicklung nicht in der Lage, den Verkehr richtig einzuschätzen. Das macht insbesondere kleine Kinder für Verkehrsteilnehmende unberechenbar. Seien Sie sich das als Autofahrende bewusst.

Nutzen Sie das Trottoir richtig

Achten Sie darauf, dass Ihr Kind auf der vom Verkehr abgewandten Seite des Trottoirs – dem sogenannten Kindertrottoir – geht. Ein unerwartetes Rennen auf die Strasse kann so leichter verhindert werden. Auch ist das Kind auf dem Kindertrottoir vor ausscherenden Fahrzeugen besser geschützt.

Organisieren Sie Gspänli

In der Regel ist zwar die Aufmerksamkeit höher, wenn das Kind allein unterwegs ist. Auch dauert der Schulweg in Begleitung von Gspänli meistens etwas länger. Dafür fühlt sich Ihr Kind aber sicherer, und die Gruppe wird von anderen Verkehrsteilnehmern als Ganzes besser wahrgenommen. 

Wählen Sie die richtige Ausrüstung

Achten Sie bei Ihrem Kind auf eine gute Ausrüstung. Dazu gehören kontrastreiche Kleidung und reflektierende Elemente an der Kleidung. So werden die Kinder schon von Weitem von Fahrzeuglenkenden gesehen. 

Max der Dachs ist eine Initiative der Stiftung für Prävention der AXA

Hinter «Max der Dachs» steckt mehr als eine Kampagne. Die Stiftung für Prävention der AXA setzt sich seit Jahren dafür ein, Schweizer Strassen sicherer zu machen – für Kinder, Familien und alle Verkehrsteilnehmenden. 

Weitere Informationen zur Stiftung für Prävention der AXA