AKTUELLE PROJEKTE

Menschen zu Fuss und automatisiertes Fahren

EBP, Fussverkehr Schweiz und Empa erforschen gemeinsam, wie Menschen zu Fuss und automatisierte Fahrzeuge interagieren. Dazu werden Tests mit dem heute bereits zugelassenen Einparkassistenten in der Gemeinde Thalwil durchgeführt.

Beteiligte Organisationen: EBP, Fussverkehr Schweiz, EMPA, Gemeinde Thalwil

Thema: Menschen zu Fuss und automatisiertes Fahren

Ziel: Das Pionierprojekt will anhand von Feldstudien herausfinden, wie Menschen zu Fuss auf Fahrzeuge reagieren, die ohne Fahrer mit einem automatisierten Parkassistenten parken (Phase 1). Je nach Ergebnis folgen weitere Forschungsarbeiten zum Thema.

Zielgruppe: Fussgänger im urbanen Raum

Laufzeit: Januar 2022 – Juni 2022

Förderbeitrag der Stiftung für Prävention der AXA: CHF 60'000 für Phase 1 (Feldstudie) des Projekts

Die Zulassung hoch-automatisierter Fahrzeuge wirft Fragen auf. Die Stiftung für Prävention der AXA unterstützt entsprechende Forschung, um den Strassenverkehr auch zukünftig sicher zu gestalten.

Kai-Uwe Schmitt, Stiftungsrat

Automatisiertes Fahren wird den Alltag der urbanen Mobilität der Zukunft prägen. Viele Fragen sind jedoch noch offen, beispielsweise wie Menschen zu Fuss auf automatisierte Fahrzeuge reagieren werden und wie für alle Verkehrsteilnehmenden ein nachhaltiges und sicheres Mobilitätssystem in der Zukunft gestaltet werden kann. Erste Antworten auf diese Fragen sucht dieses Pionierprojekt am Beispiel des automatisierten Einparkassistenten. Es ist das erste, in der Schweiz zugelassene System, welches das Fahrzeug bewegt, ohne dass sich eine Person im Fahrzeug aufhalten muss. Das Projektteam erforscht zuerst explorativ die Interaktion zwischen den Menschen zu Fuss und den automatisierten Fahrzeugen in Realsituationen. Dazu werden in der Gemeinde Thalwil Einparksituationen mit einem Fahrzeug mit Einparkassistent und einem Forschungsfahrzeug der Empa durchgeführt und die Reaktionen der Menschen zu Fuss beobachtet. Zusätzlich werden Interviews geführt.

Damit soll der für die künftige Mobilität als wichtig erachtete Dialog zum Stellenwert des automatisierten Fahrens für Menschen zu Fuss angeregt werden. Zeichnet sich ab, dass Präventionsmassnahmen und/oder weitere vertiefende Untersuchungen sinnvoll sind, wird ein Gesuch für ein Nachfolgeprojekt erarbeitet.